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Food Diary: Schottland

Heute gibt es einen zweiten Blogpost über meine Reise nach Schottland – und noch dazu über Essen. Gibt es eine bessere Kombination? Der Blogpost wird nicht jede einzelne Mahlzeit und jeden Snack zeigen, die/den ich auf der Schottland Reise zu mir genommen hab. Vielmehr ist es zur Inspiration gedacht und zeigt, was ich besonders lecker fand.

Was wäre eine Reise nach Schottland ohne „Full English Breakfast“? In den meisten B&Bs, in denen wir übernachtet haben, wurde das typisch englische Frühstück serviert. Und so starteten wir meist mit einem deftigem Mahl in unseren Tag. Rührei, gegrillte Tomaten und Baked Beans. Dazu gabs es Toast, Orangensaft und Kaffee.

English Breakfast mit Baked Beans, Spiegelei, gerösteter Tomate und Toast.
English Breakfast mit Baked Beans, Spiegelei, gerösteter Tomate und Toast.

Für meinen Freund gabs zusätzlich noch Würstchen und Speck, und (wenn man wollte) Haggis oder Black Pudding. Er probierte beide schottischen Spezialitäten und kommentierte es mit folgenden Worten „Ist nicht schlecht. Muss es aber nicht nochmal haben.“ Ich blieb dann doch lieber bei der vegetarischen Frühstücks-Variante 🙂

Haggis - im Elephant House in Edinburgh.
Haggis – im Elephant House in Edinburgh.

In Australien habe ich es schon gerne getrunken und in Schottland hab ich es wieder für mich entdeckt: Ginger Beer. Das herbe Ingwer-Getränk schmeckt absolut köstlich mit viel Eis. Herber und kräftiger im Geschmack als Ginger Ale ist es eine perfekte Erfrischung. Und für Autofahrer eine willkommene Abwechslung zu Wasser und Cola, wenn man abends in einen Pub geht.

Ginger Beer - unbedingt probieren! :)
Ginger Beer – unbedingt probieren! 🙂

Ein besonders köstliches Mittagessen (oder spätes Frühstück – nachdem wir etwas zu lang geschlafen hatten) gab es im Brew Lab in Edinburgh. Ein körniges Baguette mit rotem Paprikaaufstrich, knackigem Salat und gegrillten und eingelegten Artischocken. Das Bild zeigt leider nicht, wie köstlich das vegane Baguette war. Mein Freund hatte eine Kürbis-Kokos-Suppe mit Oliven-Baguette und auch er war begeistert.

Veganes Baguette im Brew Lab.
Veganes Baguette im Brew Lab.

Das Brew Lab hat wechselnde Mittagsgerichte, aber ich bin sicher, dass man dort immer fündig wird, wenn es um leckere und etwas ausgefallene Snacks und Lunch-Ideen geht. Nachmittags gönnten wir uns zu einem Cappuccino (von dem ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht war – Stichwort Latte Art) ein Stück Walnuss-Brownie. Wer auf vollmundig, schokoladige Brownies mit klebriger Konsistenz steht, sollte bei einem Besuch in Edinburgh unbedingt im Brew Lab vorbeischauen.

Walnut Brownie im Brew Lab.
Walnut Brownie im Brew Lab.

Und das Schlemmen ging weiter. In Ullapool aßen wir im hauseigenen Pub des Gasthauses zu Abend. Nach einem langen Tag mit einer Autopanne und unzähligen Telefonaten mit der Unfall-Hotline der Autovermietung gönnten wir uns abends einen Zitronen-Käsekuchen mit heißen Beeren und Vanilleeis. Der Kuchen war absolut köstlich und wenn ich die Fotos durchschaue, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. So köstlich der Kuchen war, so mächtig war er auch. Zu zweit aßen wir etwa nur die Hälfte des rießen Stückes. Aber mehr passte nicht hinein, obwohl es ja bekanntlich einen eigenen Magen für Nachtisch und Dessert gibt 😉

Zitronen-Käsekuchen mit warmen Beeren und Eis.
Zitronen-Käsekuchen mit warmen Beeren und Eis.

Während unserm Aufenthalt in Ullapool besuchten wir einige Male das „Westcoast Deli“. Dabei handelt es sich um ein kleines Cafe inklusive Feinkost-Geschäft, das viele italienische und französische Spezialitäten verkauft. Wir stoppten hier für leckere Cappuccini und aßen mittags Baguettes, die es in vielfachen Belag-Variationen gab – ein schönes Cafe mit entspannter Atmosphäre und überaus freundlichem Personal.

Ciabatta mit Chips in Ullapool.
Ciabatta mit Chips im Westcoast Deli in Ullapool.

Was wäre England ohne den Klassiker Fish & Chips? Obwohl ich normalerweise keinen Fisch esse, gönnte ich mir während dem Urlaub eine rießen Portion  Codfish mit goldgelben Pommes, Erbsen und Remoulade. Sehr lecker!

Fish & Chips. Der Klassiker in Großbritannien.
Fish & Chips. Der Klassiker in Großbritannien.

 

In Edinburgh entdeckten wir durch Zufall das kleine Cafe „The Milkman“. Der ganze Laden ist quasi eine Empfehlung wert, denn das liebevoll minimalistisch eingerichte Cafe lädt gerade zu zum Verweilen ein. Der Kaffee ist grandios und auch der Limeten-Kokos-Kuchen ist ein Gedicht. Schaut unbedingt vorbei!

 

The Milkman in Edinburgh.
The Milkman in Edinburgh.

 

The Milkman in Edinburgh.
The Milkman in Edinburgh.

Als Harry Potter Fans schauten wir natürlich auch im berühmen Elephant House vorbei. Das Elephant House überzeugt durch seine große Auswahl an verschiedenen Mittagsgerichten. Große Sterneküche findet man hier nicht, aber schmackhafte Gerichte in angenehmer Atmosphäre und angemessenen Preisen. Für Harry Potter Fans, die sehen wollen, wo J.K. Rowling große Teile des ersten Bandes der Fantasy Reihe geschrieben hat, ein Muss 🙂

Elephant House - the Birthplace of Harry Potter.
Elephant House – the Birthplace of Harry Potter.

Neben dem Elephant House gibt es noch ein weiteres Cafe, das zum gleichen Betreiber gehört. Das Elephants and Bagels mag nicht das schönste Cafe in Edinburgh sein – doch für jeden Bagel-Liebhaber gibt es hier eine unglaublich große Auswahl an Bagels (in süß und salzig) mit unzähligen Möglichkeiten die runden Teiglinge zu belegen. Das Cafe selbst liegt nahe dem Univiertel und so sind viele der Besucher selbst Studenten. Zwar störten uns persönlich die Pappteller und die Plastkbecher aus denen die Speisen gereicht wurden, aber die Bagels waren vorzüglich und ich würde wieder hingehen bei einem Besuch in Edinburgh.

Wart ihr auch schon in Schottland und was hat euch besonders gut geschmeckt? Verratet mir eure kulinarischen Geheimtipps in den Kommentaren oder auf Instagram mit dem Hashtag #milesandveggies 🙂

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