Travel Diary Scotland
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Bagpipes, Whisky and Kilts

Hallo zusammen 🙂

Heute gibts es mal wieder einen reisebezogenen Blogpost von mir, nämlich ein Traveldiary aus Schottland. Im September verbrachte ich dort zwei wunderschöne Wochen. Meine erste Reise ins Land der Dudelsäcke und der Schottenröcke war traumhaft und ich möchte sehr gerne nochmal eine Reise dorthin unternehmen. Heute erzähle ich euch von meiner Reise und meinen Highlights des Trips.

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Los ging es in München. Mit easyjet flogen wir nach Edinburgh, wo wir drei Tage die Stadt erkundeten. Die historische Stadt lädt mit ihren pompösen Gebäuden, den gemütlichen Pubs und liebevollen Parkanlagen zum verweilen ein. Wir genossen die drei Tage in der schottischen Hauptstadt, erkundeten die Royal Mile, spazierten auf Arthurs Seat und tauchten ein in die Geschichte der Stadt.

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Nach diesen drei Tagen Großstadttrubel in Edinburgh holten wir unser Mietauto ab und unser Weg führte uns Richtung Aberdeen. Die Stadt überzeugte uns durch ihr unglaublich schönes Universitätsviertel Old Aberdeen und wir verbrachten den Vormittag in zwei Museen der Stadt. Das „Tolbooth“ und das „Maritime Museum“ sind kostenlose Museen, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind! Vorallem wenn einem das schottische Wetter einen Strich durch die Outdoor-Pläne macht 😉 Im Maritime Museum hat man im obersten Stockwerk einen tollen Blick auf den Hafen der Stadt!

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Weiter gings Richtung Inverness. Unterwegs hielten wir in der ältesten noch produzierenden Whisky Distilery in Keith und ließen uns in die Geheimnisse des Whisky Brennens einweihen – inklusive Führung durch die Brennerei und Verköstigung. Ein absolutes Muss in Schottland! 🙂

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Am nächsten Tag unternahmen wir eine Speedboat-Tour auf Loch Ness. Bei typisch schottischem Wetter (Regen, Wind und Kälte) und eingepackt in dicken Anzügen düsten wir über den See und erfuhren viel über den See, das Urquhart Castle sowie die Tier- und Pflanzenwelt der Gegend. Der Tourguide kommentierte die Witterung folgendermaßen: „You’re lucky – you see Loch Ness the right and typical way.“ Die Speedboat-Tour machte sehr viel Spaß und mit dem Fahrtwind im Gesicht genossen wir das schottische Wetter 🙂

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Nun ging es für uns an die Ostküste – nächster Stopp Ullapool. „Where mountains meet the sea“ titelte ein Flyer über das kleine Dörfchen. Ullapool gefiel uns auf Anhieb und bot eine atemberaubend schöne Sicht auf den kleinen Hafen. In Ullapool gönnten wir uns einen ruhigen Nachmittag und genossen die Ruhe des kleinen Fisherdorfs. Der Stopp in Ullapool gefiel uns sehr gut und wir wären gerne noch länger geblieben.

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Durch die Western Highlands fuhren wir nach Gairloch. Es ging durch atemberaubend schöne Gebirgslandschaften und wir stoppten unzählige Male um Fotos zu machen – Schottlands Landschaft ist ein Paradies für jeden, der gerne Landschaften fotografiert! Unseren Weg kreuzten dabei unzählige Schafe und hinter jede Ecke warteten kleine Wasserfälle darauf von uns entdeckt zu werden 🙂

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Nach einer Nacht in Gairloch fuhren wir über Applecross nach Isle of Skye. Das kleine Örtchen Applecross ist nur über eine kleine single-track Straße zu erreichen, doch das mühsame Fahren lohnt sich! Vorbei an unglaublich schönen Aussichtspunkten mit Gebirgsketten auf der einen Seite und gliternd-blauem Meer auf der anderen Seite genossen wir das Fahren in vollen Zügen – auch wenn uns die eine oder andere schlecht einsehbare Stelle der Gebirgsstraße ins Schwitzen brachte – hier ist volle Konzentration gefragt, doch die Aussicht macht es wett! Unterwegs begegneten wir unseren ersten wilden Highland-Kühen, die es sich mitten auf der Straße gemütlich machten und den Verkehr erstmal still legten.

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Auf der Insel Syke wurden wir mit prasselndem Regen und starken Windböen begrüßt. Ein 5-minütiger Spaziergang zum Kilt Rock Waterfall sorgte dafür, dass wir bis auf die Unterwäsche nass waren und so fiel die geplante Wanderung zum Old Man of Storr leider (im wahrsten Sinne des Wortes) ins Wasser.

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Ein Grund mehr nochmal nach Schottland zu reisen und die Wanderung zu den Gebirgsformationen in Angriff zu nehmen! Wegen des Regens war unser Besuch auf Skye nur kurz und wir entschieden uns für ein Indoor-Programm. Statt der Wanderung besichtigten wir das Eilean Donan Castle und fuhren anschließend weiter nach Fort Williams.

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In Fort Williams wollten wir mit dem Jacobite Steam Train bis nach Mallaig fahren. Die Zugfahrt gehört zu einer der spektakulärsten Zugreisen Europas. Harry Potter Fans wird die Dampflock und die spektakuläre Fahrt über das Glennfinnan Viaduct bekannt sein. Leider ergatterten wir keine Tickets mehr für die beliebte Dampflok und so entschieden wir uns die Fahrt der Jacobite Steam Train über das Glennfinnan Viaduct anzusehen.

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Das Glennfinnan Viaduct und der Blick über das Monument sind unglaublich schön und einen Ausflug wert! Die Dampflock fährt ca 30 Minuten nach der Abfahrt in Fort Williams über das Viaduct – doch wer einen guten Blick vom Aussichtspunkt haben will, sollte rechtzeitig da sein. Die Parkplätze bei der Touristeninformation sind begrenzt und schnell belegt, daher genügend Zeit einplanen, um entspannt anzukommen 🙂

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Weiter ging unsere Reise nach Loch Lommond, mit einem Stopp im Glen Coe. Glen Coe bietet eine Vielzahl schöne Wanderungen – sowohl längere als auch kürzere Wege stehen hier zur Auswahl. Der Lonely Planet empfiehlt die Bergschlucht Coe als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Schottland – wer gerne wandert oder in der Natur unterwegs ist, kann hier bestimmt ein paar Tage verweilen. Unser nächster Stopp war dann Loch Lommond, der größte See Großbritanniens.

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Die letzten zwei Tage verbrachten wir nochmals in Edinburgh – die Stadt hatte uns in ihren Bann gezogen. Zwei gemütliche Tage verbrachten wir in diversen Cafes, hörten Staßenmusikern zu und ließen die Seele baumeln. Ein Besuch im Elephant House, wo J.K. Rowling große Teile des ersten Harry Potter Bandes geschrieben hat, gehörte für uns als Harry Potter Fans dazu. Das Cafe bietet leckere Snacks und Getränke und lädt zum Verweilen ein. Außerdem besuchten wir das Camera Obscura – ein besonderes Museum für optische Illusionen sowie mit einem historischen Vorgänger der (Loch-) Kamera.  Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – trotz des stolzen Eintrittspreises von ca 13 Pfund.

Ein kulinarisches und stilistisches Highlight war auch der Besuch des Milkman Cafes in Edinburgh (Cockburn Straße 7 in Oldtown). Das Cafe bietet sehr leckeren Kaffee und Kuchen in gemütlicher, minimalistisch gehaltener Atmosphäre. Sehr empfehlenswert für eine Kaffeepause während dem Sightseeing!

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Wir hatten eine wundervolle Zeit in Schottland mit vielen neuen Erlebnissen, beeindruckender Landschaft und interessenten Städten. In zwei Wochen kann man einiges des Landes bereisen und eine Menge sehen – für eine erste Reise nach Schottland mit einer Tour durch die Highlands reicht diese Zeit. Um weitere Inseln und die Northern Islands sowie Südschottland auch zu bereisen, sollte allerdings mehr Zeit eingeplant werden. Eins steht daher fest: wir werden definitiv nochmal nach Schottland reisen! 🙂

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Wart ihr auch schon in Schottland? Was sind eure Highlights und was könnt ihr besonders empfehlen? Verratet es mir in den Kommentaren oder verlinkt mich auf euren Instagram Fotos mit dem Hashtag #milesandveggies – ich freue mich! 🙂

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