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Travel-Diary: Rom

Eine Freundin und ich verbrachten letztes Jahr ein paar schöne Tage in der ewigen Stadt Rom. Ich finde die Stadt unglaublich schön. Sie schafft es auf sehr ästhetische Weise alt und neu zu verbinden: Architektur aus verschiedenen Zeitepochen wurden erhalten, anstatt alte Gebäude einfach abzureißen. Heute gibt es  ein kleines Travel-Diary aus Rom.

Wir flogen mit Ryanair nach Roma Ciampino und kamen abends in der „ewigen Stadt“ an. Nachdem wir unsere Rucksäcke im Hostel abgestellt hatten, machten wir einen abendlichen Erkundungsspaziergang. Wir liefen einfach durch die Straßen und Gassen und staunten nicht schlecht als wir plötzlich vor dem Colloseum standen. Rom ist perfekt für solche Erkundungstouren – man „stolpert“ quasi wie durch Zufall über die verschiedensten Sehenwürdigkeiten und bekommt so einen ersten Eindruck vom Flair der italienischen Hauptstadt 🙂

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Am nächsten Morgen zogen wir nach dem Frühstück los: wir kauften den Roma Pass für drei Tage und nahmen an einer Tour durch das Colloseum und dem Forum Romanum teil. Der Roma Pass bietet einem zu vielen Sehenwürdigkeiten freien oder reduzierten Eintritt, sowie ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Tour durch die Ausgrabungsstätten war interessant und wir erfuhren viel über die Zeit des römischen Imperiums – eine Tour lohnt sich für alle, die ein paar Hintergrundinformationen bekommen wollen und das Colloseum nicht nur von außen betrachten wollen.

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Beim Colloseum stießen wir auch auf diesen Obststand, mit leckeren, frischen Früchten 🙂

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Nach der Tour schlenderten wir weiter durch die Stadt und besichtigten weitere Sehenwürdigkeiten, die in jedem Reiseführer zu finden sind: das Pantheon, Piazza Navona, den Trevi-Brunnen, die Via Appia und und und. Eben was die meisten Touristen in Rom besichtigen – aber ich denke da kann jeder selber nachlesen, was ihn interessiert 🙂

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Das Pantheon

Rom_5Monumento Vittorio Emanuele II

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When in Rome do as the romans do! Ganz nach diesem Motto haben wir es uns in Rom gut gehen lassen, haben viel Zeit in Cafes verbracht, Kaffee getrunken oder saßen auf trubelligen Plätzen und habe Leute beobachtet. Rom bietet eine Vielzahl an schönen Cafes mit leckerem Cappuccino, Espresso oder gefüllten Cornettos, vor allem abseits der touristischen Hauptstraßen.

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Bei einer Reise nach Rom gehört ein Besuch im Vatikan einfach dazu. Wer den Massen entfliehen will, die tagsüber auf den Petersplatz strömen, sollte früh morgens einen Besuch des Petersdom einplanen. Wir sind damals morgens um 7 am Petersdom angekommen und genossen die ruhige Stimmung bei Sonnenaufgang. Im Petersdom selbst war nichts los und wir hatten viel Platz und Zeit, um uns in Ruhe umzuschauen. Ein besonderes Highlight war der Aufstieg auf den xx. Oben angekommen hatten wir eine grandiose Aussicht auf den Vatikanstaat und die aufgehende Sonne. Wer außerdem die Sixtinische Kapelle mit dem bekannten Decken-Fresko von xx besichtigen will, kann ganz einfach im Vorraus online Karten kaufen. Tag und Zeit können ausgewählt werden und mit dem ausgedruckten und bezahlten Ticket kann man dann vorbei an den langen Schlangen vorbei ins vatikanische Museum gehen. Ganz easy, ohne langes Anstehen 🙂

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Vatikan – Blick vom Petersdom

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Vatikanisches Museum

Rom_18Vatikanisches Museum

Rom_13Vatikanisches Museum

Danach gings für uns zur Engelsburg – einige werden das Castel del Angelo vermutlich aus dem Film „DaVinci Code“ kennen und anschließend spazierten wir am Tiber entlang. Den Nachmittag ließen wir in der Eisdiele Frigidarium ausklingeln und gönnten uns ein großes, leckeres Eis 🙂

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Blick auf das Castel del Angelo

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Castel del Angelo

Rom_17Brücke über den Tiber

Rom_29Eisdiele Frigidarium

Abends gings für uns zum Piazza del Popolo. Wir hatten im Internet von einer bekannten und sehr beliebten Pizzeria gelesen und wollte diese natürlich auch ausprobieren! In der Pizzeria Re holten wir uns zwei leckere Pizzen und saßen dann auf dem Piazza del Popolo, wo wir den Klängen des Gitarrenspielers lauschten und den Sonnenuntergang anschauten. Ich liebe es total mein Essen mitzunehmen und irgendwo auf einem Platz oder im Park zu essen. Dann entdeckt man viel und kommt mit anderen Leuten ins Gespräch 🙂 Auf dem Weg zum Hostel gingen wir an der spanischen Treppe vorbei, wo viele junge Leute den Abend ausklingen lassen und einige Bars und Kneipen zu finden sind.

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Rom_25An der spanischen Treppe.

Einen Tag wollten wir raus aus der trubeligen Stadt und machten einen Ausflug nach Ostia. Dort, genauer gesagt in Ostia Antica, gibt es Ausgrabungsstätten von der alten römischen Hafenstadt Ostia. Den Nachmittag verbrachten wir dann am Meer in Ostia: wir saßen am Strand, picknickten und streckten die Füße in die kalte Brandung. Alles in allem ist Ostia im Sommer zwar sehr touristisch, doch im Herbst waren kaum Leute am Strand. Und so genossen wir den Sand zwischen den Zehen und das Wellenrauschen.

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Ostia Antica

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Ostia Antica

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Am Strand von Ostia

Den letzten Abend ließen wir bei einem schönen Abendessen im Viertel Trastevere ausklingen. Dort reiht sich ein Restaurant an das andere, sowie schöne Kneipen und Trattorien. Wir gönnten uns ein Gläschen Wein und ließen uns das typisch-italienische Abendessen mit Antipasti, Salat, Pasta und Dessert schmecken. 🙂

Am nächsten Tag gings für uns schon wieder nach Hause. Dreieinhalb schöne Tage in Rom lagen hinter uns und wir waren uns einig: wir werden wieder kommen! 🙂

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